Mitarbeiter*in im Projekt QueerSafe Sport TV-L E10 | 20 Stunden/Woche
Wir bauen eine neue Anlaufstelle bei queerfeindlicher Gewalt und Diskriminierung im Sport auf. Ziel des Projekts ist es, eine niedrigschwellige Anlaufstelle zu schaffen, die Vorfälle dokumentiert, Betroffene berät und in bestehende Hilfssysteme vermittelt.
Die Stelle ist in der Fachstelle für queerfeindliche digitale Gewalt integriert und fachlich an der Kompetenz- und Koordinierungsstelle für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt im Sport.
Die Stelle beginnt am 15. September 2026 und ist zunächst bis zum 31. Dezember 2026 befristet – eine Verlängerung und unbefristete Stelle wird angestrebt.
Bewerbungsgespräche sind für den 24. August vorgesehen.
Für diese wichtige Aufgabe suchen wir eine Person, die mit der queeren Lebensweise bestens und mit der intersektionalen Perspektive vertraut und sportaffin ist. BIPoC und/oder flinta*-Personen sind ausdrücklich gewünscht. Wenn du mit einer Behinderung lebst, teile uns gerne mit, wie wir deinen Bewerbungsprozess barrierearm, zugänglich und unterstützend gestalten können.
Beratung von Betroffenen bei queerfeindlicher Gewalt und Diskriminierung im Sport (auch in englischer Sprache)
Aufbau, Koordination und Begleitung eines digital arbeitenden Honorarteams zur Online-Beratung
Monitoring und Dokumentation von Fällen queerfeindlicher Diskriminierung und Gewalt im Sport
Unterstützung bei der Anzeigenaufnahme und Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft
Weiterleitung und Vermittlung von Fällen an das Berliner Hilfesystem
Verfassen von Informations- und Handlungstexten für queere Personen zum Umgang mit Diskriminierung und Gewalt im Sport
Netzwerkarbeit und Kontaktpflege zu Kooperationsprojekten, Sportvereinen und -Partner*innen
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Abgeschlossener Hochschulabschluss im Fachbereich Pädagogik, Psychologie oder vergleichbare Qualifikationen
Affinität zum Sport und den Strukturen der Sportlandschaft
Kenntnisse queerer Lebensweisen und Selbstakzeptanz
Beratungskompetenz, idealerweise mit Bezug zu queeren Lebensrealitäten und Antidiskriminierung
Teamfähigkeit und die Bereitschaft, gemeinsam eine neue Anlaufstelle aufzubauen
Engagement für das Projektziel und für den Einsatz gegen queerfeindliche Diskriminierung und Gewalt
Sensibilität im Umgang mit Betroffenen und diskriminierungskritische Haltung
Selbstständige, strukturierte Arbeitsweise, Belastbarkeit, Flexibilität und Empathie
Sehr gute Kenntnisse von MS-Office
Bereitschaft gelegentlich am Wochenende oder abends zu arbeiten
Eine sinnstiftende Tätigkeit in einem engagierten Team.
Ein queerfreundliches und diskriminierungssensibles Arbeitsumfeld in einem diversen und sozialpolitisch engagierten Team.
Gestaltungsspielraum beim Aufbau einer neuen Anlaufstelle
Vergütung nach TV-L E10 bei entsprechenden Qualifikationen
Ein wertschätzendes Arbeitsumfeld mit klarer politischer Haltung gegen Diskriminierung
30 Urlaubstage (bezogen auf eine 5-Tage-Woche)
24.12. und 31.12. betriebsfrei
regelmäßige Teamevents
persönliche und fachliche Weiterentwicklung durch Fortbildungen
Deine Ansprechperson für Fragen zum Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Stelle ist Thomas Schwarz, thomas.schwarz@lsvd.berlin (Pronomen er oder keines).